Sebastian Müller, M.A.

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Institut für Philosophie
der Universität Erlangen-Nürnberg
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D-91054 Erlangen

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Thema der Dissertation

Seit Saul Kripke in seinem epochemachenden Naming and Necessity dafür argumentiert hat, dass es neben logisch-begrifflicher Modalität eine weitere grundlegende Art von Modalität gibt, nämlich metaphysische Modalität, die sich aus den möglichen und notwendigen Eigenschaften von Dingen ergeben, spielen Argumente mit solchen metaphysisch modalen Prämissen eine wichtige Rolle in der theoretischen Philosophie. Allerdings ergibt sich für Annahmen darüber, was metaphysisch möglich und notwendig ist, ein besonderes Rechtfertigungsproblem, weil sich diese Annahmen weder empirisch noch begrifflich überprüfen lassen.

Meine Dissertation stellt den Versuch dar, zu zeigen, wie wir Wissen über metaphysische Modalität erwerben können - und wie nicht. Hierbei werde ich außerdem erstmals eine systematische Zusammenstellung und Kritik aller wichtigen Positionen zur Frage nach der Erwerbbarkeit modalen Wissens - u.a. der rationalistischen Theorien von Kripke, Yablo, Peacocke, Bealer und Chalmers und der empiristischen Ansätze von Williamson, Hill und McLaughlin - vorlegen.